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Was sind WordPress Custom Post Types?

WordPress Custom Post Types (CPTs) sind benutzerdefinierte Inhaltstypen, mit denen du WordPress über die Standard-Inhalte Beiträge (Posts) und Seiten (Pages) hinaus erweitern kannst. Standardmäßig kennt WordPress u. a.: Beiträge, Seiten, Medien und
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Tolga Altintas

Der Autor

Tolga Altintas ist ausgebildeter Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung, Geschäftsführer und Ausbilder bei inoya. Neben seinen Führungsaufgaben kümmert er sich um die Pflege und Weiterentwicklung der Unternehmenswebseite und veröffentlicht regelmäßig Beiträge zu IT, Softwareentwicklung und digitalen Themen. Sein berufsbegleitendes Studium an der FOM in Düsseldorf rundet seine Expertise ab.

Mit Custom Post Types ist es dir damit möglich, eigene Post Types neben den Seiten und Blogbeiträgen hinzuzufügen und diese auch genau auf deine Bedürfnisse zu programmieren. So kann ein Custom Post Types beispielsweise für eigene Stellenanzeigen genutzt werden welche die Felder besitzen wie Art der Stelle, Beginndatum, Ort und Beschreibung.

Eigenschaften von Custom Post Types

Ein CPT kann:

  • einen eigenen Menüpunkt im Backend haben
  • eigene URLs (Permalinks) besitzen
  • eigene Felder (z. B. Preis, Datum, Ort) enthalten
  • eigene Kategorien/Tags (Taxonomien) nutzen
  • eigene Templates im Theme verwenden

Beispiel eines Custom Post Types sind auf unserer Karriere Seite die Stellenanzeigen.

* Screenshot vom Backend, wo wir Stellenanzeigen als eigenen Custom Post Type pflegen

* Somit können wir dem Custom Post Type eigene Felder vergeben, die zu einer Stellenanzeige gebraucht werden wie z.B. Startdatum

* Eigene Struktur und Design für die Landingpage Stellenanzeige

Vorteile von Custom Post Types

1. Klare Inhaltsstruktur

  • Trennung verschiedener Inhaltstypen (z. B. Blog, Events, Produkte)
  • Bessere Übersicht im Backend
  • Sauberere Datenhaltung

2. Hohe Flexibilität

  • Eigene Felder (z. B. Preis, Datum, Ort)
  • Eigene Taxonomien (Kategorien & Tags pro CPT)
  • Eigene Templates im Theme möglich

3. Bessere Wartbarkeit

  • Inhalte lassen sich leichter pflegen
  • Weniger Sonderlogik innerhalb von Beiträgen
  • Gut skalierbar bei wachsenden Projekten

4. Professionelles CMS-Verhalten

  • WordPress wird zu einem echten Content-Management-System
  • Ideal für Unternehmensseiten, Portfolios, Verzeichnisse
  • Standardlösung für komplexe Inhalte (z. B. WooCommerce)

5. SEO-Vorteile (indirekt)

  • Klare URL-Struktur
  • Eigene Archive
  • Bessere thematische Trennung für Suchmaschinen

Nachteile von Custom Post Types

1. Höherer Planungsaufwand

  • Struktur muss vorab durchdacht werden
  • Spätere Änderungen können aufwendig sein

2. Technische Komplexität

  • Oft Code oder zusätzliche Plugins nötig
  • Template-Anpassungen im Theme erforderlich
  • Mehr Wissen nötig als bei normalen Beiträgen

3. Overengineering-Risiko

  • Für einfache Seiten oft unnötig
  • Zu viele CPTs machen das System kompliziert
  • Kategorien oder Seiten wären manchmal ausreichend

4. Abhängigkeit von Plugins / Code

  • CPTs aus Plugins verschwinden beim Deaktivieren
  • Schlechte Implementierung kann Wartungsprobleme verursachen

Fazit

Custom Post Types sind ein mächtiges Werkzeug, um WordPress strukturiert, skalierbar und professionell einzusetzen.

👉 Sinnvoll, wenn:

  • Inhalte unterschiedliche Strukturen haben
  • zusätzliche Felder benötigt werden
  • das Projekt wachsen soll

👉 Nicht sinnvoll, wenn:

  • Inhalte sehr einfach sind
  • kaum Unterschiede zwischen den Inhalten bestehen
  • schnelle, einfache Lösungen gefragt sind

Merksatz: „Unterschiedliche Inhalte brauchen unterschiedliche Post Types – aber nicht jeder Inhalt braucht einen eigenen.“

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